Spielplatzkontrolle nach DIN EN 1176 – Pflichten, Ablauf & digitale Dokumentation

Die regelmäßige Spielplatzkontrolle ist für Betreiber von Spielplätzen gesetzlich vorgeschrieben. Kommunen, Kitas, Träger sozialer Einrichtungen und private Betreiber sind verpflichtet, Spielplätze regelmäßig zu prüfen und die Sicherheit der Spielgeräte nachzuweisen. Grundlage hierfür sind unter anderem die Normen DIN EN 1176 und DIN 18034. Eine lückenlose und nachvollziehbare Dokumentation der Spielplatzkontrolle ist dabei entscheidend – insbesondere im Haftungsfall. Digitale Lösungen ermöglichen es heute, Spielplatzkontrollen effizient, rechtssicher und auch offline durchzuführen.

Was ist eine Spielplatzkontrolle?

Unter einer Spielplatzkontrolle versteht man die regelmäßige Überprüfung von Spielgeräten, Fallschutzflächen und der gesamten Anlage auf sicherheitsrelevante Mängel. Ziel ist es, Gefahren frühzeitig zu erkennen, Unfälle zu vermeiden und die Verkehrssicherungspflicht zu erfüllen.

Häufig werden die Begriffe Spielplatzkontrolle und Spielplatzprüfung synonym verwendet. In der Praxis umfasst die Spielplatzkontrolle alle wiederkehrenden Prüfungen – von der visuellen Kontrolle bis zur jährlichen Hauptinspektion.

Verantwortung & Haftung

Betreiber von Spielplätzen tragen die volle Verantwortung für die Sicherheit der Anlagen. Kommt es zu einem Unfall, muss nachgewiesen werden können, dass die vorgeschriebenen Spielplatzkontrollen ordnungsgemäß durchgeführt wurden.

Eine unvollständige oder fehlende Dokumentation kann zu erheblichen Haftungsrisiken führen – insbesondere für Kommunen und öffentliche Träger.

Normen & Vorschriften

Die wichtigste Grundlage für die Spielplatzkontrolle bildet die DIN EN 1176. Sie regelt unter anderem Anforderungen an Spielgeräte, Prüfintervalle und die Dokumentation der Kontrollen. Ergänzend definiert die DIN 18034 Anforderungen an Planung, Bau und Betrieb von Spiel- und Bewegungsräumen.

Für Betreiber bedeutet das: Kontrollen müssen regelmäßig erfolgen, fachgerecht durchgeführt und nachvollziehbar dokumentiert werden.

Die wichtigste Grundlage für die Spielplatzkontrolle ist die DIN EN 1176, die Anforderungen an Spielgeräte, Prüfarten und Dokumentation definiert.
Eine Übersicht zur Norm ist beim Beuth Verlag verfügbar.

Prüfarten der Spielplatzkontrolle

Die Normen unterscheiden zwischen verschiedenen Arten der Spielplatzkontrolle:

Visuelle Routinekontrolle: Erkennen offensichtlicher Gefahren, z. B. Vandalismus oder Beschädigungen

Operative / Funktionskontrolle: Prüfung beweglicher Teile, Verschleiß und Stabilität

Jährliche Hauptinspektion: Umfassende sicherheitstechnische Bewertung durch qualifizierte Prüfer

Dokumentationspflicht

Jede Spielplatzkontrolle muss dokumentiert werden. Dazu gehören unter anderem Datum, Prüfer, geprüfte Geräte, festgestellte Mängel sowie eingeleitete Maßnahmen.

Digitale Prüfprotokolle bieten hier klare Vorteile gegenüber Papierformularen oder Excel-Listen, da sie einheitlich, revisionssicher und jederzeit abrufbar sind.

Digitale Spielplatzkontrolle

Mit einer digitalen Spielplatzkontrolle lassen sich Prüfungen direkt vor Ort dokumentieren – auch ohne Internetverbindung. Nach Abschluss der Kontrolle wird automatisch ein rechtssicheres PDF-Protokoll erstellt, das sofort archiviert oder weitergeleitet werden kann.

So sparen Betreiber Zeit, reduzieren Fehlerquellen und erfüllen ihre Nachweispflichten zuverlässig.

Häufige Fragen zur Spielplatzkontrolle

Warum ist eine regelmäßige Spielplatzkontrolle wichtig?

Eine regelmäßige Spielplatzkontrolle dient der Sicherheit der Kinder und der Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht. Durch Kontrollen können Mängel frühzeitig erkannt und Unfälle vermieden werden. Gleichzeitig schützt eine lückenlose Dokumentation Betreiber im Haftungsfall.

Die wichtigste Grundlage ist die DIN EN 1176. Sie definiert Anforderungen an Spielgeräte, Prüfarten, Prüfintervalle und die Dokumentation. Ergänzend gelten Betreiberpflichten aus der Verkehrssicherungspflicht.

n der Praxis werden unterschiedliche Prüfarten kombiniert:

  • regelmäßige visuelle Kontrollen (z. B. wöchentlich)

  • operative Funktionskontrollen

  • eine jährliche Hauptinspektion
    Die genauen Intervalle hängen von Nutzung, Standort und Gefährdung ab.

Zunächst werden sichtbare Schäden geprüft, anschließend bewegliche Teile getestet. Bei der Hauptinspektion wird der gesamte Spielplatz technisch bewertet. Alle Ergebnisse müssen nachvollziehbar dokumentiert werden.

Verantwortlich ist immer der Betreiber des Spielplatzes – z. B. eine Kommune, ein Träger oder ein privater Betreiber. Prüfungen können intern oder durch qualifizierte Fachkräfte durchgeführt werden, die Verantwortung bleibt jedoch beim Betreiber.

Mängel müssen bewertet und je nach Risiko umgehend behoben werden. Bei akuter Gefahr müssen betroffene Spielgeräte gesperrt werden. Alle Maßnahmen sollten dokumentiert werden.

Ja – Ihre Daten werden verschlüsselt, gesichert und die Dokumentation sollte Datum, Prüfer, geprüfte Geräte, festgestellte Mängel, Maßnahmen und Fotos enthalten. Eine saubere Dokumentation ist entscheidend für Nachweise und Haftung.

Ja. Digitale Lösungen ermöglichen es, Kontrollen mobil durchzuführen, Mängel direkt zu erfassen und automatisch Prüfprotokolle zu erstellen – auch offline.

Für wen geeignet?

Spielplatzkontrolle für Kommunen

Spielplatzkontrolle für Kitas & soziale Einrichtungen

Spielplatzkontrolle für Prüfdienstleister

Spielplatzkontrolle für Freizeitparks

Digitale Spielplatzkontrolle nach DIN EN 1176

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Für Kommunen, Kitas & soziale Einrichtungen, Prüfdienstleister & technische Prüfer und Freizeitparks, Spielplätze, Outdoor-Anlagen
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